Bilder als Materialien in RELUX: mehr Kontext für Ihre Lichtvisualisierung
Eine Lichtberechnung zeigt Ihnen, ob ein Beleuchtungskonzept technisch funktioniert. Bei der Beurteilung der visuellen Wirkung eines Raumes spielen jedoch auch Oberflächen und Materialien eine wichtige Rolle.
Ein Poster an der Wand, ein Kunstwerk, ein grafisches Element oder eine bestimmte Oberfläche kann beeinflussen, wie wir einen Raum wahrnehmen. In ReluxDesktop können Sie eigene Bilder als Texturen verwenden und diese direkt auf Oberflächen in Ihrem Modell anwenden.
Das ist besonders hilfreich, wenn Ihre Visualisierung den geplanten Raum möglichst realitätsnah darstellen soll – anstatt nur mit allgemeinen Farben und Materialien zu arbeiten.
Wie funktioniert es?
Der Ablauf ist ganz einfach:
1. Oberfläche erstellen
Wählen Sie unter den Basisobjekten die rechteckige Fläche aus und platzieren Sie diese im Raum.
2. In 3D positionieren
Wechseln Sie in die 3D-Ansicht und passen Sie Position und Drehung der Fläche an.
3. Neues Material erstellen
Unter Einfügen → Materialien fügen Sie ein neues Material hinzu und wählen Diffus als Basismaterial.
4. Eigenes Bild hinzufügen
Wählen Sie das gewünschte Bild als Textur aus.
Anschliessend können Sie Parameter wie folgende anpassen:
- Grösse
- Skalierung
- Reflexionsgrad
5. Textur anwenden
Wählen Sie die Fläche aus und weisen Sie ihr das neu erstellte Material zu.
Das Bild ist nun Teil Ihres Modells.
Warum ist das für die Lichtplanung nützlich?
Es geht nicht nur darum, ein Modell realistischer aussehen zu lassen.
Durch das Hinzufügen der tatsächlichen visuellen Inhalte einer Oberfläche erhalten Sie mehr Kontext bei der Beurteilung eines Beleuchtungskonzepts. Das ist beispielsweise hilfreich bei:
- Kunstwerken und Ausstellungsräumen
- Verkaufsflächen
- Wandgrafiken
- Beschilderungen
- dekorativen Oberflächen
Gerade für Lichtplaner hilft dies dabei, die technische Berechnung mit der gewünschten visuellen Wirkung des Raumes zu verbinden. Das ist besonders wichtig, da Visualisierungen häufig genutzt werden, um Kunden und Projektpartnern das Gestaltungskonzept zu vermitteln.
Und nach der Berechnung?
Nach Abschluss der Berechnung kann das Ergebnis zusätzlich über die 3D-Leuchtdichteverteilung überprüft werden.
So erhalten Sie eine weitere Möglichkeit, die Wirkung der beleuchteten Oberflächen innerhalb der berechneten Szene zu beurteilen.
Das Prinzip ist einfach: Nutzen Sie die Berechnung für die technische Bewertung – und Materialien sowie Texturen, um dem Ergebnis den visuellen Kontext des realen Projekts zu geben.
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